Wir sind wieder Online
Die lange internetlose Zeit hat ein Ende. 1&1 hat lange auf sich warten lassen, dafür läuft nun aber alles rund. Demnächst wird also wieder gebloggt.
Antikriegstagsdemo 06.09.2008 verhindern
Der Antikriegstag wurde auf Initiative des DGB erstmals am 01.09.1957 ins Leben gerufen. Jedes Jahr soll seitdem am 01.09 an den Angriff Deutschlands auf Polen im Jahre 1939, als mahnendes Beispiel, erinnert werden. Das Motto lautet: "Nie wieder Krieg"
Also eine gute Sache! - aber hinter der Antikriegstagsdemo am 06.09.2008 verstecken sich Nazis. Überall kleben die Aufkleber, die zur Demo aufrufen --> Bitte alle abreißen
Im Internet kursieren eigens für die Demo erstellte Websites: Inhalt sind neben verschiedener Begründungen für die Demo, auch Videos der letzten Märsche und ein, eigens für die Demonstration 2008 erstelltes Mobilisierungvideo. Auch auf Youtube gibt es genügend Werbevideos der Nationalen Sozialisten, die sich größtenteils hinter der Demo verstecken. Schlimm genug, dass sowas möglich ist! Gerade bei Youtube muss es doch möglich sein, diese Videos vom Server zu nehmen.
Gegen Krieg: Wie kann ein Nazi gegen Krieg sein? Auf der Website heißt es, dass sich die Demo vor Allem gegen die USA und ihre imperialistische Kriegstreiberei richte. Der globale Machtkampf um Rohstoffressourcen, um Wirtschaftsräume und die Ausbeutung freier Völker würde unter der Federführung der USA geführt werden. Auch seien die nationalen Sozialisten im Prinzip gegen Krieg, außer wenn er notwendig ist.
Unglaublich. Man sollte Sie mal fragen, wie Sie denn dann zu Adolf Hitlers Krieg stehen? Ob der notwendig war. Oder ob Adolf Hitler nicht auch imperialistische Kriegstreiberei betrieben hat? Aber dieser Krieg war wahrscheinlich notwendig, da die Deutschen ja die besseren Menschen sind. Wie man es auch dreht und wendet, alle Aussagen der nationalen Sozialisten wiedersprechen sich selbst.
DENN EINS IST KLAR: EINE RECHTSRADIKALE IDEOLOGIE FÜHRT UNWEIGERLICH ZU KRIEG!
Wer sich über andere Menschen stellt, wird diese auch irgendwann bekämpfen.
Und deshalb hoffe ich auf eine große Gegendemo. Wir sollten zeigen, dass wir keine Nazis dulden.
Sport und Nationalismus
Ein im Grunde schon gewohntes Bild: Deutsche Fahnen hängen aus den Fenstern oder sind am Auto befestigt. Seit der WM 2006 ist es kein Problem mehr, seinen Patriotismus offen zur Schau zu stellen. Bis jetzt zwar nur zu großen Fussballevents, doch auch die bald startende Olympiade gibt wieder reichlich Anlass sein Land zu feiern. Doch wie ist mit dem neuen Nationalstolz der Deutschen umzugehen?
Klar ist, nur weil ganz Deutschland die Fahnen zur WM oder EM schwenkt, bedeutet dies nicht, dass jeder nationalistische Neigungen verspürt. Vielen geht es nur um den Sport und sie denken nicht weiter darüber nach, ob es jetzt richtig oder falsch ist, seine Fahnen am Auto zu befestigen.
Doch man muss auch festhalten, dass jeder NAZI sich über soviel Patriotismus freut. Er suhlt sich wahrscheinlich in dem Fahnenmeer. So stellt er sich Deutschland vor. Diesen Punkt kann man nicht wegradieren und er ist Grund genug, es sich zweimal zu überlegen, ob man in schwarz-rot-goldenem Outfit durch die Straßen rennt.
Auch werden durch sportliche Events, wie der letzten Europameisterschaft, Vorurteile zum Teil geschnürt. Es heißt plötzlich: "die blöden Spanier" oder "die dummen Italiener". Solange diese Einschätzung sich nur auf den Sport bezieht, ist es sicher noch kein Problem. Nur wenn die Grenze zwischen Sport und Realität verwischt, wird es problematisch. Wenn auf einmal Spanier oder Italiener auf der Straße blöd angeguckt werden, läuft etwas falsch. Die meisten Sportfans können sicherlich die zwei Welten trennen und doch gibt es immer wieder Fälle, in denen die sportlichen Vorurteile in das reale Leben übertragen werden.
Sport hat aber gleichzeitig eine völkerverständigende Wirkung. Und das ist das Positive an den großen Sportevents. Nirgendwo sonst lernen sich so viele verschiedene Völker kennen und feiern miteinander. Und dies ist kein bloßes Klischee, sondern geschieht wirklich. Aus diesem Grund kann man eine Europameisterschaft nicht nur als "nationalistische Scheiße" abstempeln. Es gibt einige Nachteile, aber auch Vorteile, die man nicht außer Acht lassen darf.
Wichtig ist, Vorurteile im Keim zu ersticken. Dafür muss man falsche Ansichten benennen und widerlegen. Und vor allem anders handeln.
Klar ist, nur weil ganz Deutschland die Fahnen zur WM oder EM schwenkt, bedeutet dies nicht, dass jeder nationalistische Neigungen verspürt. Vielen geht es nur um den Sport und sie denken nicht weiter darüber nach, ob es jetzt richtig oder falsch ist, seine Fahnen am Auto zu befestigen.
Doch man muss auch festhalten, dass jeder NAZI sich über soviel Patriotismus freut. Er suhlt sich wahrscheinlich in dem Fahnenmeer. So stellt er sich Deutschland vor. Diesen Punkt kann man nicht wegradieren und er ist Grund genug, es sich zweimal zu überlegen, ob man in schwarz-rot-goldenem Outfit durch die Straßen rennt.
Auch werden durch sportliche Events, wie der letzten Europameisterschaft, Vorurteile zum Teil geschnürt. Es heißt plötzlich: "die blöden Spanier" oder "die dummen Italiener". Solange diese Einschätzung sich nur auf den Sport bezieht, ist es sicher noch kein Problem. Nur wenn die Grenze zwischen Sport und Realität verwischt, wird es problematisch. Wenn auf einmal Spanier oder Italiener auf der Straße blöd angeguckt werden, läuft etwas falsch. Die meisten Sportfans können sicherlich die zwei Welten trennen und doch gibt es immer wieder Fälle, in denen die sportlichen Vorurteile in das reale Leben übertragen werden.
Sport hat aber gleichzeitig eine völkerverständigende Wirkung. Und das ist das Positive an den großen Sportevents. Nirgendwo sonst lernen sich so viele verschiedene Völker kennen und feiern miteinander. Und dies ist kein bloßes Klischee, sondern geschieht wirklich. Aus diesem Grund kann man eine Europameisterschaft nicht nur als "nationalistische Scheiße" abstempeln. Es gibt einige Nachteile, aber auch Vorteile, die man nicht außer Acht lassen darf.
Wichtig ist, Vorurteile im Keim zu ersticken. Dafür muss man falsche Ansichten benennen und widerlegen. Und vor allem anders handeln.
Frauen und Rechtsextremismus
Artikel erschienen auf tagesschau.de von Andrea Röpke und André Aden:
Rechtsextreme Bewegung in Deutschland
"Ohne die Frauen geht nichts mehr"
Sie melden Aufmärsche an, organisieren sich im "Braunen Kreuz" als Sanitäterinnen und wollen nicht nur als Anhängsel der braunen Kameraden wahrgenommen werden. Die rechtsextreme Szene gerät durch eine neue Generation von Frauen in Bewegung. Doch wirklich etwas zu sagen haben die Frauen nicht.
Von Parolen bis zu Gewaltaktionen - Nicole hat alles mitgemacht. Das war die Zeit, in der die 23-Jährige aus Schleswig-Holstein noch Teil der braunen Szene war. Bis 2006 jagte sie mit männlichen Kameraden linke Antifaschisten, sprühte rassistische Parolen an Häuserwände und hängte Hakenkreuz-Fahnen an Brücken auf. Heimlich spionierte sie Nazi-Gegnern hinterher oder fotografierte als "Autonome Nationalistin" bei Demonstrationen.
Zwei Teilnehmerinnen bei einem Neonazi-Aufmarsch in Leipzig. [Bildunterschrift: Bürgerschreck: Neonazi-Aufmarsch in Leipzig im Mai 2006. [Quelle: Recherche Nord] ]
Bei Gewaltexzessen stand sie unbeteiligt daneben. Sie filmte sogar mit dem Fotohandy, als einer ihrer Kameraden eine sehr junge Frau mehr oder minder zum Geschlechtsverkehr inmitten einer Skinheadparty des "Harburger Widerstandes" nötigte. "Gewalt gegen Frauen gehört in der norddeutschen Kameradschaftsszene einfach dazu", berichtet sie heute - nach ihrem Ausstieg. Die nach außen propagierte "nationale Kameradschaft" entpuppt sich vor allem für weibliche Szene-Mitglieder als Mythos. "Wenn einer seiner schwangeren Frau in den Bauch boxt, dann gucken die anderen nur weg", erzählt Nicole. Heute weiß sie, dass es kaum Solidarität unter Neonazis gibt.
In ihrer damaligen Skinhead-Clique in der ostdeutschen Provinz seien die "Mädels" zwischen den Glatzen "herumgereicht“ worden, berichtet auch die 25-jährige Cindy. "Die jungen Mädchen sind nur Sexualobjekte", meint die Aussteigerin heute. Sie selbst war für die Kameraden unattraktiv, da sie damals mehr als 100 Kilo wog. Cindy durfte sich um typisch weibliche Aufgaben kümmern, sie organisierte Rechtsrock-Konzerte in entlegenen Hallen, kassierte Eintrittsgelder und sorgte sich um Kameraden mit Problemen. Mit Gewaltaktionen driftete ihre Clique immer weiter in die Kriminalität ab. Es gab einen Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim, an dem auch zwei junge Mädchen beteiligt waren. Die Männer betrieben Versicherungsbetrug in größerem Ausmaß, nahmen Drogen. Cindy machte zunächst mit, dann stieg sie aus.
Nicht weniger ausländerfeindlich und rassistisch
Tanja Privenau hat rechte Gewalt am eigenen Körper erfahren. Die Mutter von fünf Kindern wurde immer wieder von ihrem Ehemann, einem vorbestraften Bremer Neonazi-Aktivisten, geschlagen. Niemand half ihr. Dabei hatte sich Privenau über 20 Jahre in der Szene "verdient" gemacht. Zunächst half sie beim Aufbau neuer Kameradschaftsstrukturen in Südniedersachsen und Bremen, dann engagierte sie sich in völkischen Organisationen wie der rassistischen "Artgemeinschaft - Germanische Glaubensgemeinschaft" des Hamburger Neonazis Jürgen Rieger. Innerhalb ihrer Kreise galt Tanja Privenau als ehrgeizig und anerkannt. Ebenso wie die meisten rechten Frauen war sie nicht weniger ausländerfeindlich und rassistisch als die Männer - und keine Mitläuferin.
Rechtsextremismus Dossier: Weitere Meldungen Rechtsextremismus Die Entwicklung der rechtsextremen Bewegung in Deutschland [mehr]
Die Pädagogin und Rechtsextremismusexpertin Renate Feldmann bestätigt diese Entwicklung: "Viele Frauen wollen in die NPD hinein, weil sie ihre Meinung verstärkt auf die Straße tragen wollen."
Braune Szene gerät in Bewegung
Junge Mädchen aus allen Gesellschaftsschichten fühlen sich von den extrem Rechten angezogen. Häufig kommen sie noch als Freundin eines Neonazis und bleiben treu – nicht unbedingt dem Freund, aber immer öfter dessen gefährlichen Idealen. Das extrem rechte Netzwerk rekrutiert sich aus der Mitte der Gesellschaft, unter den Aktivistinnen der braunen Szene sind heute Studentinnen, Büroangestellte, Schülerinnen oder Hausfrauen.
Nach Ansicht von Expertin Feldmann bringt das Engagement junger Neonazistinnen in einem eigentlich frauenfeindlichen Spektrum die braune Szene in Bewegung. So kommt kein rechter Online-Versand ohne Girlie-Sparte aus und NPD-Männer diskutieren über Themen wie Müttergeld und nationale Erziehung. Weibliche Gruppen wie die "Mädelgruppe" der militanten "Kameradschaft Tor Berlin" oder die Unterstützerinnen des "Selbstschutz Sachsen-Anhalt" konfrontieren junge Männer mit neuen Lebensvorstellungen: Weiblichsein bedeutet nicht mehr nur Küche und Kinder.
Rechtsextreme Bewegung in Deutschland
"Ohne die Frauen geht nichts mehr"
Sie melden Aufmärsche an, organisieren sich im "Braunen Kreuz" als Sanitäterinnen und wollen nicht nur als Anhängsel der braunen Kameraden wahrgenommen werden. Die rechtsextreme Szene gerät durch eine neue Generation von Frauen in Bewegung. Doch wirklich etwas zu sagen haben die Frauen nicht.
Von Parolen bis zu Gewaltaktionen - Nicole hat alles mitgemacht. Das war die Zeit, in der die 23-Jährige aus Schleswig-Holstein noch Teil der braunen Szene war. Bis 2006 jagte sie mit männlichen Kameraden linke Antifaschisten, sprühte rassistische Parolen an Häuserwände und hängte Hakenkreuz-Fahnen an Brücken auf. Heimlich spionierte sie Nazi-Gegnern hinterher oder fotografierte als "Autonome Nationalistin" bei Demonstrationen.
Zwei Teilnehmerinnen bei einem Neonazi-Aufmarsch in Leipzig. [Bildunterschrift: Bürgerschreck: Neonazi-Aufmarsch in Leipzig im Mai 2006. [Quelle: Recherche Nord] ]
Bei Gewaltexzessen stand sie unbeteiligt daneben. Sie filmte sogar mit dem Fotohandy, als einer ihrer Kameraden eine sehr junge Frau mehr oder minder zum Geschlechtsverkehr inmitten einer Skinheadparty des "Harburger Widerstandes" nötigte. "Gewalt gegen Frauen gehört in der norddeutschen Kameradschaftsszene einfach dazu", berichtet sie heute - nach ihrem Ausstieg. Die nach außen propagierte "nationale Kameradschaft" entpuppt sich vor allem für weibliche Szene-Mitglieder als Mythos. "Wenn einer seiner schwangeren Frau in den Bauch boxt, dann gucken die anderen nur weg", erzählt Nicole. Heute weiß sie, dass es kaum Solidarität unter Neonazis gibt.
In ihrer damaligen Skinhead-Clique in der ostdeutschen Provinz seien die "Mädels" zwischen den Glatzen "herumgereicht“ worden, berichtet auch die 25-jährige Cindy. "Die jungen Mädchen sind nur Sexualobjekte", meint die Aussteigerin heute. Sie selbst war für die Kameraden unattraktiv, da sie damals mehr als 100 Kilo wog. Cindy durfte sich um typisch weibliche Aufgaben kümmern, sie organisierte Rechtsrock-Konzerte in entlegenen Hallen, kassierte Eintrittsgelder und sorgte sich um Kameraden mit Problemen. Mit Gewaltaktionen driftete ihre Clique immer weiter in die Kriminalität ab. Es gab einen Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim, an dem auch zwei junge Mädchen beteiligt waren. Die Männer betrieben Versicherungsbetrug in größerem Ausmaß, nahmen Drogen. Cindy machte zunächst mit, dann stieg sie aus.
Nicht weniger ausländerfeindlich und rassistisch
Tanja Privenau hat rechte Gewalt am eigenen Körper erfahren. Die Mutter von fünf Kindern wurde immer wieder von ihrem Ehemann, einem vorbestraften Bremer Neonazi-Aktivisten, geschlagen. Niemand half ihr. Dabei hatte sich Privenau über 20 Jahre in der Szene "verdient" gemacht. Zunächst half sie beim Aufbau neuer Kameradschaftsstrukturen in Südniedersachsen und Bremen, dann engagierte sie sich in völkischen Organisationen wie der rassistischen "Artgemeinschaft - Germanische Glaubensgemeinschaft" des Hamburger Neonazis Jürgen Rieger. Innerhalb ihrer Kreise galt Tanja Privenau als ehrgeizig und anerkannt. Ebenso wie die meisten rechten Frauen war sie nicht weniger ausländerfeindlich und rassistisch als die Männer - und keine Mitläuferin.
Rechtsextremismus Dossier: Weitere Meldungen Rechtsextremismus Die Entwicklung der rechtsextremen Bewegung in Deutschland [mehr]
Die Pädagogin und Rechtsextremismusexpertin Renate Feldmann bestätigt diese Entwicklung: "Viele Frauen wollen in die NPD hinein, weil sie ihre Meinung verstärkt auf die Straße tragen wollen."
Braune Szene gerät in Bewegung
Junge Mädchen aus allen Gesellschaftsschichten fühlen sich von den extrem Rechten angezogen. Häufig kommen sie noch als Freundin eines Neonazis und bleiben treu – nicht unbedingt dem Freund, aber immer öfter dessen gefährlichen Idealen. Das extrem rechte Netzwerk rekrutiert sich aus der Mitte der Gesellschaft, unter den Aktivistinnen der braunen Szene sind heute Studentinnen, Büroangestellte, Schülerinnen oder Hausfrauen.
Nach Ansicht von Expertin Feldmann bringt das Engagement junger Neonazistinnen in einem eigentlich frauenfeindlichen Spektrum die braune Szene in Bewegung. So kommt kein rechter Online-Versand ohne Girlie-Sparte aus und NPD-Männer diskutieren über Themen wie Müttergeld und nationale Erziehung. Weibliche Gruppen wie die "Mädelgruppe" der militanten "Kameradschaft Tor Berlin" oder die Unterstützerinnen des "Selbstschutz Sachsen-Anhalt" konfrontieren junge Männer mit neuen Lebensvorstellungen: Weiblichsein bedeutet nicht mehr nur Küche und Kinder.
Rheinhardtsdorf-Schöna - 25% wählen NPD
Rheinhardtsdorf-Schöna ist ein Ort in der sächsischen Schweiz, auf dessen Website www.reinhardtsdorf-schoena.de mit Wandertipps und der tollen Natur geworben wird.
Doch Rheinhardtsdorf-Schöna ist keineswegs ein niedliches kleines Örtchen. Jeder Vierte hat hier bei den Kommunalwahlen 2008 die NPD gewählt. Das ist bei weitem keine kleine Minderheit mehr. Nur die "freien Wähler" mit 26,8 % schnitten besser ab. Die NPD ist fest verwurzelt in der kleinen Gemeinde. 1/4 der ca. 1500 Einwohner, das ist eine erschreckende Zahl, die jeden Nachdenklich stimmen sollte. Natürlich kann man Rheinhardtsdorf-Schöna nicht als Beispiel für ganz Deutschland nehmen, aber es zeigt doch, wie schnell sich rechtsextreme Gedanken fest verankern können. Es ist unsere Aufgabe, dass Rheinhardtsdorf-Schöna eine Ausnahme bleibt.
Doch Rheinhardtsdorf-Schöna ist keineswegs ein niedliches kleines Örtchen. Jeder Vierte hat hier bei den Kommunalwahlen 2008 die NPD gewählt. Das ist bei weitem keine kleine Minderheit mehr. Nur die "freien Wähler" mit 26,8 % schnitten besser ab. Die NPD ist fest verwurzelt in der kleinen Gemeinde. 1/4 der ca. 1500 Einwohner, das ist eine erschreckende Zahl, die jeden Nachdenklich stimmen sollte. Natürlich kann man Rheinhardtsdorf-Schöna nicht als Beispiel für ganz Deutschland nehmen, aber es zeigt doch, wie schnell sich rechtsextreme Gedanken fest verankern können. Es ist unsere Aufgabe, dass Rheinhardtsdorf-Schöna eine Ausnahme bleibt.
Begegnungen - Nationalismus im Alltag
... Ein Mädchen hält mit ihrem Auto auf einem Parkplatz. Es kommen drei Jungs, die Flyer verteilen. Auf den Flyern stehen einige rechte Parolen. Provokant schreit das Mädchen: "Ich liebe Türken." Die Jungs rütteln am Auto und sagen: "Sei lieber leise, sonst wir schlagen dich." Danach ziehen sie weiter ...
... Neben einem Kiosk stehen zwei alte Damen und diskutieren. Auf ein Mal schreit eine der beiden: "Scheiß Türken haben hier nichts zu suchen" ...
... Drei halbstarke mit Lonsdale-Pullis steigen in die Bahn. Die Stimmung ist gut, sie trinken Bier und ärgern sich gegenseitig. Als es einem reicht schreit dieser zum anderen: "Du Ausländer" ...
... Neben einem Kiosk stehen zwei alte Damen und diskutieren. Auf ein Mal schreit eine der beiden: "Scheiß Türken haben hier nichts zu suchen" ...
... Drei halbstarke mit Lonsdale-Pullis steigen in die Bahn. Die Stimmung ist gut, sie trinken Bier und ärgern sich gegenseitig. Als es einem reicht schreit dieser zum anderen: "Du Ausländer" ...
Autonome Nationalisten
Vielleicht hat sich der ein oder andere schon gefragt, was denn da für komische Aufkleber an den Wänden kleben. Auf diesen Aufklebern ist das typische "Antifa-Logo" abgebildet, allerdings meistens mit schwarzer Fahne, und zusätzlich steht da etwas von "National Sozial" oder so ähnlich. Man weiß nicht so genau, soll man diese Aufkleber jetzt abreißen oder nicht. Man muss sie abreißen!!! Denn hinter diesen, als links getarnten Organisationen, stecken Nazis. Diese versuchen neue Mitglieder zu ködern, indem sie sich ein völlig neues Gewand verpassen. Eine Strategie, die Gefährlich ist, da Sie ein hohes Identifikations-Potenzial für orientierungslose Jugendliche bietet und weil Autonome Nationalisten mit einer nie da gewesenen Brutalität vorgehen.
Also nicht weiter nachdenken, sondern die Aufkleber der Autonomen Nationalisten sofort abreißen.
Link zum Thema:
Beitrag von Polilux zur Entwicklung der autonom nationalen Szene
Also nicht weiter nachdenken, sondern die Aufkleber der Autonomen Nationalisten sofort abreißen.
Link zum Thema:
Beitrag von Polilux zur Entwicklung der autonom nationalen Szene
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